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Themen-Archiv des Poesiepfades


An dieser Stelle möchten wir Ihnen die Vielfalt der ausgehängten Texte vor Augen führen.
Nach anfangs sehr stationsbezogenen Gedichten wurde der Poesiepfad im weiteren Verlauf unter spezielle Themen gestellt. Wir listen hier die bislang behandelten Themen der saisonalen Editionen auf.

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52. Poesie-Pfad im Frühjahr 2018: " Die Ehe "

Dass die Ehe eine Gemeinschaft sei, die "aus einem Herren, einer Herrin und zwei Sklaven, insgesamt zwei Personen" bestehe, schrieb der (geschiedene) amerikanische Autor Ambrose Bierce, während die (verheiratete) Marie von Ebner-Eschenbach befand, dass eine glückliche Ehe dem Himmel auf Erden recht nahe komme. In der Frühjahrsausgabe des Poesiepfads werden dem Publikum einige Texte rund um diese ebenso alte wie beständig sich wandelnde Lebensform zweier Menschen vorgestellt. Es geht in ihnen um Feste und Alltag, um Zufriedenheit und Gleichgültigkeit, um Glücksgefühle und Kleinkriege - und natürlich immer auch um Liebe. Nicht nur Verheiratete waren herzlich willkommen zur Eröffnung am Freitag, 16.03.2018 um 16 Uhr.
Michael Dericks

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51. Poesie-Pfad im Winter 2017 / 2018: "Ungewöhnliche Todesanzeigen"

"Man lindert oft sein Leid, indem man erzählt", hat der französische Rechtsgelehrte und Literat Pierre Corneille einmal gesagt.

Für den heute beginnenden neuen Poesiepfad hier im Rumbecker Mühlbachtal haben wir diesmal "Ungewöhnliche Todesanzeigen" ausgewählt. Warum? Weil lange Zeit der Tod aus dem gesellschaftlichen Leben verdrängt worden ist; erst allmählich rückt das Thema rund um menschlichen Verlust, Trauer, Vergänglichkeit und Erinnerung wieder ins öffentliche Bewusstsein. Vom Tod eines wichtigen und wertvollen Menschen Betroffene schreiben oft aus sich heraus, was sie fühlen: den Schmerz, die Trauer, das, was sie in Erinnerung behalten möchten, ihre Ängste, ihre Hoffnungen. Sie machen ihre Gefühle in Todesanzeigen öffentlich, teilen sich anderen Menschen mit. So entsteht oft eine ganz eigene Poesie, Gedichte und Betrachtungen, die so gar nicht den oftmals vorgegebenen Allerweltsweltstexten entsprechen, "Nachrufe" in des Wortes bester Bedeutung.

Wolfgang Wirth und mir ist bei der Auswahl der Anzeigen aufgefallen, dass neben den ernsten Betrachtungen auch einige eher zum Schmunzeln anregen. Da wird auch mal auf Fehler und Schwächen der Verstorbenen hingewiesen und gesagt, was man zu Lebzeiten womöglich gar nicht gewagt hätte zu sagen. Und den modernen Anzeigen stellen wir einige gegenüber, die weit über 100 Jahre alt sind. Man sieht und liest, wie damals Schmerz und Trauer beschrieben worden sind und wie sich die Sprache seither gewandelt hat.

Ingrid Brüggenwirth, viele Jahre Lehrerin in Arnsberg und jetzt wieder in ihrer Heimatstadt Iserlohn lebend, hat über 40 Jahre lang Todesanzeigen gesammelt, die sie in Tageszeitungen gefunden hat. Eine Auswahl hat sie seinerzeit in den Büchern "Von Sensenmann und Druckerschwärze" und "Dieser Brief geht in den Himmel" veröffentlicht. Sie bilden die Grundlage dessen, was Sie nun sehen und lesen. Wie sie in einem Vorwort geschrieben hat, zeugen manche Anzeigen auch von einer spürbaren Überforderung der Hinterbliebenen, angesichts des Todes die passenden Worte zu finden. Mal ein wenig ungelenk, mal romantisch verbrämt, mal ausgesprochen pathetisch, mal außergewöhnlich tiefsinnig, manchmal auch schwer verständlich, mal unverblümt ehrlich, aber immer aus tiefster Seele. Ein sehr anrührendes Beispiel ist die Todesanzeige einer alten Dame aus Kiel, die sie sie in schönsten Plattdeutsch selbst verfasst hat, bevor ihre Urne im Meer versenkt wurde. "Ihr könnt ja mal an mich denken, wenn ihr die Füße ins Wasser haltet."

"Nun bist du voraus gegangen.
Ich spüre noch deine Wärme.
Die Wohnung scheint sie noch auszustrahlen.
Ich vernehme noch deine Worte
und habe den Klang deines leisen Rufens im Ohr.
Ich fürchte mich davor, dass alles immer leiser wird - und verstummt.
Ich fürchte mich davor, allein zu sein mit mir und der Erinnerung."

Martha

Zum Auftakt finden wir ein Gedicht des großen Literaten Kurt Tucholsky. Sein Gedicht "Mutterns Hände", geschrieben kurz vor ihrem Tod im Berliner Dialekt steht als Symbol für alle weiteren Anzeigen.

Theo Hirnstein

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50. Poesie-Pfad im Herbst 2017: "Rausch"

"Seht ihn an, den Dichter.
Trinkt er, wird er schlichter."


In diesen beiden Versen Robert Gernhardts wird die komplizierte Beziehung, die zwischen Dichtern und dem Rausch besteht, treffend beschrieben: Oft genug führt der Konsum von Rauschmitteln nicht zu der erhofften Inspiration, sondern schränkt die poetischen Ausdrucksmittel eher ein. Während aber das Dichten im Rausch selten von Erfolg gekrönt ist, gehört der Rausch selbst, das Erlebnis, die Grenzen des Ichs und seiner Wahrnehmung zu überschreiten, seit zweieinhalb Jahrtausenden zu den Themen, welche Dichter immer wieder beschäftigt haben.
Die neuen Poesiepfad-Texte bilden die 50. Edition. Das bedeutet, dass bereits 50 verschiedene Text-Zusammenstellungen für jeweils ein Quartal auf dem Poesiepfad aushingen. Die Herbstausgabe begibt sich auf Spurensuche zum Thema Rausch und stellt einige - manchmal erheiternde, oft aber auch verstörende - Beispiele dieser Tradition vor. Die (selbstverständlich völlig nüchterne) Eröffnung fand am Freitag, dem 22.9.2017, um 16.00 Uhr im Rumbecker Mühlbachtal statt.
Auswahl und Präsentation lagen diesmal in den Händen von Michael Dericks und Wolfgang Wirth. Illustration und Layout erfolgten durch Jochem Ottersbach.
Unter anderem konnten Sie draussen lesen:
Der ewige Rausch
Antwort eines trunknen Dichters
Der letzte Rausch
Bei den Kapuzinern

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49. Poesie-Pfad im Sommer 2017: "Ich finde dich in allen diesen Dingen"

Unter diesem Motto versuchte sich das Poesiepfad-Team am großen Lyriker Rainer Maria Rilke, dessen Todestag sich im Dezember 2016 zum 90. Mal jährte und der mit einzelnen Gedichten schon mehrfach im Rumbecker Mühlbachtal vertreten war.
Rilkes Gedichten wird nachgesagt, dass sie teilweise schwer verständlich seien und trotzdem durch die Musikalität und die Bilder seiner Sprache die Leser und Hörer ansprächen. Besucher der Eröffnung konnten dies besonders genießen, weil Jutta Juchmann sich bereit erklärt hatte, Rilkes Lyrik vorzutragen. Mit ihr zusammen haben Reiner Ahlborn und Johannes Kiczka 20 Gedichte ausgewählt.
Diese 49. Edition des Poesiepfades mit Rezitationen und Erläuterungen wurde am Freitag, dem 23. Juni 2017 eröffnet.

Unter anderem konnten Sie draussen lesen:
Ich finde dich in allen diesen Dingen
Liebeslied
Warst mir die mütterlichste aller Frauen
>>>>> Anmerkungen zu den ausgehängten Rilke-Texten
>>> Bilderserie von Jochem Ottersbach

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48. Poesie-Pfad im Frühjahr 2017 : "Poesie in Reklame und Werbung"

Nach dem schwierigen, aber viel beachteten Thema "Martin Luther" weht mit dem einziehenden Frühling nun ein anderer Wind im Mühlbachtal: es handelt sich um die "Poesie in Reklame und Werbung".
Gereimte Reklame gab es bereits um 1880. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts verdienten sich namhafte Dichter wie Erich Maria Remarque, Berthold Brecht, Joachim Ringelnatz oder Frank Wedekind erstes Geld, indem sie mit ihren Texten für ein Produkt oder eine Marke warben. Besonders stecken uns aber die Werbesprüche aus der Zeit des Wirtschaftwunders im Hinterkopf. So wie die Kulturpoetik fester Bestandteil der deutschen Sprachwissenschaft ist, so sind auch sprachliche Stilmittel wie z.B. Reime, Wortspiele und Alliterationen (gereihte Worte mit gleichem Anfangsbuchstaben) aus Reklame und Werbung nicht wegzudenken ("Milch macht müde Männer munter"). Die Einprägsamkeit der Werbetexte über die Jahrzehnte hinweg ist Merkmal für ihren Erfolg.

Und so geht es im Frühjahr auf dem Poesiepfad um diverse Marken oder Produkte wie Autoreifen, Zigaretten, Mopeds, Bademoden, Haushaltgeräte oder Getränke (z.B. Westhoffs Kräuterbitter aus Hüsten). Und natürlich gehören auch einige volkstümliche Spottverse über beworbene Produkte dazu.
Das Vorbereitungs-Team hatte viel Freude bei der reichhaltigen Auswahl. Ganz sicher ist beim Besuch des Poesiepfades im Frühling 2017 ein Spaßfaktor garantiert, wenn Erinnerungen an bekannte Werbesprüche wach werden.
Wolfram Blanke

Erläuterungen zu den Poesie-Beispielen in der Werbung gab es bei der Eröffnung des Frühlings-Poesiepfades am Freitag, dem 24.03.2016 um 16 Uhr. Die Präsentation der Texte lag in dieser 48. Saison in den Händen von Theo Hirnstein.
Die gesammelten Anmerkungen von Theo Hirnstein finden Sie hier.
Unter anderem können Sie im Frühjahr 2017 draussen lesen:

>Werbung 1927_Ringelnatz "Reklame"

Werbung 1909 Wedekind "Maggi"
Werbung 1950 Gass/Griffel "Quickly"
Werbung 1956 "Graetz"

Hier finden Sie weitere poetische Werbung (19MB), die nicht mehr ins Mühlbachtal passte......
Wolfgang Wirth hat eine umfangreiche Sammlung von Werbesprüchen zusammengetragen, die auch den Verfall der Sprache in der Werbung dokumentiert.......
Wir haben in diesem Zusammenhang einige zugehörige Bilderserien und Werbefilme gefunden, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten:
Reklameserie Contireifen 1913
Reklameserie Dujardin
ATA-Werbefilm 1930
Werbefilm ESSO
Persil-Werbefilm 50-er Jahre
Der NSU-Quickly-Song
Werbefilm Backpulver 50-er Jahre
Ein Tag im Leben des HB-Männchens
Autowerbung 50-er Jahre
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47. Poesie-Pfad im Winter 2016 - 2017: "500 Jahre Reformation"

Zum zweiten Mal in diesem Jahr bestimmt ein Jubiläum die Textauswahl des Poesiepfades im Rumbecker Mühlbachtal: Die 500ste Wiederkehr der Reformation in Deutschland im Jahr 2017.
Der Reformator Martin Luther hat nicht nur durch seine Bibelübersetzung die deutsche Sprache nachhaltig geprägt. Kein Wunder, waren doch nach Luther das WORT und die Gnade Gottes neben dem Glauben die unabdingbaren Voraussetzungen für die Erlösung des Menschen. Daher steht der Winterpoesiepfad zwischen Dezember 2016 und März 2017 unter dem Motto:
"Das Wort sie sollen lassen stahn!"

Der Poesiepfad ist der Lyrik und nicht vorrangig der Theologie verpflichtet ist. So geben die ausgewählten Fragmente aus den Schriften und Reden des Reformators nicht nur dessen Ansichten über Gott, sondern besonders über die Welt des Mittelalters wieder. Erläuterungen zu den teilweise sperrigen Texten gibt es bei der Eröffnung des Winterpoesiepfades am Freitag, dem 16.12.2016 um 15 Uhr. Die Präsentation der Texte liegt in dieser 47. Saison in den Händen von Reiner Ahlborn.

Unter anderem können Sie im Winter 2016 - 2017 draussen lesen:
Luther - Meine Käthe
Luther - Männer und Weiber
Luther - Unser Herr Gott gönnt uns gern
Luther - Ein Prediger soll Zähne im Maul haben

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46. Poesie-Pfad im Herbst 2016: "Fremd ist der Fremde nur in der Fremde"
(Karl Valentin)

Dieses Zitat von Karl Valentin illustriert eine lange Tradition in der deutschen Literatur, die sich mit Migrations- und Fremdheitserfahrungen befasst: Der Weltreisende und romantische Dichter Adelbert von Chamisso war ein französischer Adeliger, der vor der Revolution nach Deutschland floh, während Heinrich Heine wenige Jahrzehnte später Deutschland verließ und nach Frankreich ins Exil ging. Viele seiner Zeitgenossen sahen in Deutschland keine Perspektive mehr und versuchten, sich eine neue Existenz in der "Neuen Welt" aufzubauen. Im zwanzigsten Jahrhundert wurde das politische Exil zu einer prägenden Erfahrung vieler deutscher Dichter, die bis in die Gegenwart hinein ihre Spuren hinterlassen hat.

Auch heute sind weltweit viele Menschen unterwegs, um irgendwo ein besseres Leben führen zu können. Welche Gedanken und Empfindungen bewegen diese Menschen in Bezug auf alte und neue Heimat? Diesen Überlegungen spürt die Herbstausgabe der Poesiepfad-Texte nach: Es geht um das Auswandern und Einreisen, um die Sehnsucht nach der Fremde und die alltäglichen Sorgen, wenn man sie erreicht hat, vor allem aber um die Sprache als Heimat und als Rettungsanker in der Fremde. Vielleicht ist die Brille der uns mehr oder weniger bekannten Dichter geeignet, uns mit Wohlwollen in die Lage der Aus- bzw. Zugereisten zu versetzen. Auswahl und Präsentation der Texte lagen in dieser 46.Saison in den Händen von Michael Dericks.
Michael Dericks / Wolfram Blanke

Unter anderem konnten Sie im Herbst 2016 draussen lesen:

Sauter - Jetzt ist die Zeit und Stunde da
Tekinay - Dazwischen
Henckell - Züricher Bilder: Im Exil
Lachmann - Auswanderer

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45. Poesie-Pfad im Sommer 2016: "Schön wie niemals sah ich jüngst die Erde"
(Marie Luise Kaschnitz)

Der Sommer ist eine Jahreszeit großer Gegensätze, eine Zeit grenzenloser Leichtigkeit mit weißen Wölkchen am tiefblauen Himmel, der Liebe im hohen Gras aber auch der grollenden Urgewalt des Gewitters. Der Sommer ist der Höhepunkt des Jahres mit einem ihm eigenen Humor, der im September melancholisch und lebenssatt ausklingt. So hat jeder Mensch seine eigenen Assoziationen mit dem Sommer, Erinnerungen, die selbst hinter Gefängnismauern durch ein Laubblatt geweckt werden.

Nach Vorarbeit durch Reiner Ahlborn hat das Team des Poesiepfades dazu bekannte und unbekannte Gedichte ausgesucht, die diese unterschiedlichen Stimmungen spiegeln und zum größten Teil aus sich selbst sprechen. Die Wirkung der Lyrik wird durch die sommerliche Natur des Mühlbachtales und durch ein hoffentlich passendes Wetter verstärkt. Erstmals gibt es auch einzelne speziell korrespondierende Kindergedichte.

Bei der Eröffnung der Sommerausgabe des Poesiepfades am Freitag, dem 17. Juni 2016 um 17 Uhr im Rumbecker Mühlbachtal übernahmen Jutta Weiser und Johannes Kiczka die Präsentation der Texte.

Unter anderem konnten Sie im Sommer 2016 draussen lesen:

Busch - Der Kohl
Tucholsky - Luftveränderung
Heine - Dämmernd liegt der Sommerabend

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44. Poesie-Pfad im Frühjahr 2016 : "200 Jahre Preußen"
O sag mir, wer in meinem Gau jetzt herrscht,
wer Arnsbergs Silberaar in seinem Schilde
jetzt führet und das weiße Roß Westfalens,
wer unser Vorkampfsrecht jetzt trägt zu Lehen?
(Franz Ignaz Pieler)


Dieses Motto entstammt der Schilderung "Der letzte Graf von Arnsberg, Gottfried IV., der nach 500 Jahren Abwesenheit seine Arnsberger Burg und seine Stadt wieder sieht.

Mit dem 200-jährigen Einfluss der Preußen auf Westfalen kommt ein neues Thema auf den Poesie-Pfad.
Die Gedichte im Frühling 2016 befassen sich mit diesem deutschen Staat, der eine so wechselvolle Geschichte durchlaufen hat: War er, wie Sebastian Haffner es formulierte, im 18. Jahrhundert "nicht nur der neueste, sondern auch der modernste Staat Europas", so wurde Preußen oft genug zu einem Synonym für Militarismus und kriegerische Expansion. Diese Widersprüchlichkeit spiegelt sich auch in der Textauswahl wider, in der uns preußische Landschaften und Städte ebenso begegnen wie bekannte und unbekannte Persönlichkeiten, Stolz auf Preußen ebenso wie beißender Spott.
Textauswahl und Erläuterungen lagen in den Händen von Michael Dericks (FSG).

Michael Dericks / Wolfram Blanke

Unter anderem konnten Sie im Frühjahr 2016 draussen lesen:
Christian Friedrich Daniel Schubart - Friedrich der Große
Heinrich Heine - Pickelhaube
Ludwig Thoma - Westfälische Kaisertage

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43. Winter 2015 / 2016
"Schöne Welt, wo bist du? Kehre wieder,
Holdes Blütenalter der Natur!
Ach, nur in dem Feenland der Lieder
Lebt noch deine fabelhafte Spur."

(Friedrich Schiller)

Es klingt schwierig, ist aber ganz erklärlich: Im Wald gibt es Waldgeister. Und es gab sie dort schon immer. Schon die alten Griechen wussten das. Und einige Arnsberger wissen das auch heute, zumal der eine oder die andere im Rumbecker Mühlbachtal schon mal einem Waldgeist begegnet ist. Im Einzelnen handelt es sich um Nymphen (Dryaden, Oreaden und Najaden), um Faune, Elfen und Kobolde, aber auch um Spuren der Geister, die die griechischen Götter hinterlassen haben. Diese Waldgeister leben im Wald, im See, auf den Höhen, aber auch in den Köpfen der Menschen. Um diesen Wesen zu begegnen bedarf es Ruhe und Geduld, Wachsamkeit und der Bereitschaft sich auf sie einzulassen. Oder außergewöhnlichen Umständen.
Manch einer mag sich erinnern: Auf der Flucht vor Apoll wird die Nymphe Daphne in einen Lorbeerbaum verwandelt, Philemon und Baukis, die beiden gastfreundlichen Alten, leben nach ihrem Tod in zwei nebeneinanderstehenden Bäumen fort. Auf dem Poesiepfad werden die (noch unkundigen) Besucher mit diesen und vielen weiteren Waldgeistern bekanntgemacht. Der Wald ist voller Leben.
In der Winterausgabe der Poesiepfad-Texte geht es um das poetische Spiel mit solchen in Wäldern angesiedelten Mythen, die seit der Antike die menschliche Phantasie beschäftigen. Das Gedicht "Stationen" von Kurt Tucholsky zeigt beispielhaft, dass die Ängste, aber auch die Wünsche, die sich in diesen Mythen spiegeln, nichts von ihrer Aktualität verloren haben.
Michael Dericks / Wolfram Blanke
Unter anderem konnten Sie draussen lesen:
Möricke - An eine Lieblingsbuche in meinem Garten
Otto-Peters - Romantik
Wedekind - Chor der Nymphen
Tucholsky - Stationen
Hölty - Apoll und Daphne

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42. Herbst 2015, dazu eine Bilderserie von Jochem Ottersbach
"Werden, Wachsen und Vergehen auf dem Poesiepfad"
Die Herbst-Ausgabe der Poesiepfad-Texte versucht sich lyrisch den uralten Menschheitsfragen vom Werden, Wachsen und Vergehen anzunähern. Die Gedichte wurden diesmal mit Fotos aus den unterschiedlichen Jahreszeiten im Mühlbachtal verbunden. Die Urheberrechte dazu lagen in Händen von Reiner Ahlborn.
Die 42. Edition für das Herbstquartal 2015 wurde am Freitag, dem 25.9. 2015 um 16 Uhr im Rumbecker Mühlbachtal eröffnet. Bei einer gemeinsamen Begehung wurden die neuen Texte gelesen und besprochen. Auswahl und Präsentation lagen diesmal in den Händen von Reiner Ahlborn und Karin Leyendecker-Meik.
Unter anderem konnten Sie draussen lesen:
Rilke - Herbst
Dauthendey - Ich habe Dir so viel zu sagen
Kaiser - Flehruf
Seidel - Kreislauf
Und das schrieb die Presse dazu..... 28.09.2015: Werden, Wachsen und Vergehen (WP)

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41. Sommer 2015 (10 Jahre Poesie-Pfad): "Das Wetter"
Am Sommeranfang 2015 wurde das 10-jährige Bestehen des Poesie-Pfades im Mühlbachtal in Arnsberg-Rumbeck gefeiert. "Das Wetter" ist Thema dieser Jubiläums-Edition. Hintergrund: Die Eröffnung im Juni 2005 wurde durch ein Gewitter für alle damaligen Teilnehmer zum unvergesslichen Erlebnis. Das Motto im Sommer 2015 stammt von Georg Christoph Lichtenberg (1742 - 1799) und lautet: "Der liebe Gott muss uns doch recht lieb haben, dass er immer in so schlechtem Wetter zu uns kommt."
Am Samstag, 20.06.2015 um 15 Uhr wurden ausgesuchte Gedichte zu diesem Thema vorgestellt. Einige Texte wurden durch Jutta Juchmann vorgelesen und von Jutta Weiser sowie Johannes Kiczka besprochen. Anschließend wurde das Jubiläum auf der Vogelwiese im Mühlbachtal mit einem kleinen aber feinen Fest gefeiert. Das Catering übernahm der Weinhändler Antonio Attioli. Das Arnsberger Saxofon-Trio Rita Pogarell, Lukas Alex und Mona Bruhn begleiteten den 41. Poesiepfad auf musikalische Weise.
Unter anderem konnten Sie draussen lesen:
Endrikat - Regenwetter
Dauthendey - Das weiße Volk der Sommerwolken
Schwab - Das Gewitter
Lessing - Der Regen

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40. Frühjahr 2015: "Botanische Lyrik"
"Ich ging im Walde so für mich hin…"
Bevor zum Sommeranfang das 10-jährige Bestehen des Poesiepfads im Mühlbachtal in Arnsberg-Rumbeck gefeiert werden soll, gibt es zum Frühlingsanfang schon ein kleines "Vor-Jubiläum": Zum 40. Male wurden am Freitag, 20. März um 16.00 Uhr ausgesuchte Gedichte, dieses Mal unter dem Thema "Botanische Lyrik", an den 20 Stationen vorgestellt.
Nach der langen Winterpause warten wir ungeduldig auf die ersten "Frühaufsteher" des Frühlings und erfreuen uns an den ersten Frühlingsblumen, die noch recht zaghaft, aber dennoch unaufhaltsam hervorkommen. Die besinnlichen, heiteren und geistvollen Pflanzenbetrachtungen in den dargestellten Gedichten werden uns einstimmen auf die noch im Verborgenen liegende bunte Vielfalt der Pflanzenwelt. Wie in der Vergangenheit wurden die einzelnen Gedichte dabei vorgetragen und erläutert. Auch auf die Nutzung von Wildpflanzen als Heilmittel wurde bei der Erstbegehung eingegangen. Die Federführung lag diesmal in den Händen des Apothekers Wolfgang Wirth.
Wolfgang Wirth

Unter anderen Texten konnten sie im Mühlbachtal lesen:
Morgenstern - Marguerite
Uhland - Die Malve
Francesca Stoecklin - Schwertlilien
Wolff - Wegewart
Schule von Salerno - Der Salbei
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39. Winter 2014 - 2015: "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel"
Das Thema "Fußball" mag auf den ersten Blick für die Jahreszeit ungewöhnlich klingen. Erst recht erscheint es schon als eine seltsame Angelegenheit, diesem Thema auf dem Poesiepfad zu begegnen. Das Poesiepfad-Team möchte mit diesem Thema an den vor einem Jahr verstorbenen Dr. Markus Meik erinnern, der den Poesiepfad seit seiner Gründung literarisch gestaltet hat. Dr. Meik war aber nicht nur ein mit umfassendem Wissen ausgestatteter Lyrikliebhaber, sondern auch ein ebenso begeisterter wie kenntnisreicher Fußballer. Und außerdem ist Deutschland 2014 wieder Fußballweltmeister.

Mit der Text-Auswahl im Winterquartal 2014-2015 werden Verbindungen zwischen Fußball und Lyrik hergestellt. Der lesende Wanderer erfährt, wie Massenbegeisterung sich in klassische Formen fügt, wie der Sport mit Geschichte und Philosophie zusammenhängt und wie spielerisch die literarische Gestaltung eines Fußball-Spieles gelingen kann.

Lassen Sie insofern die weltweiten Fußball-Emotionen des vergangenen Sommers wieder in sich aufleben, wenn Sie in den nächsten Wochen den Poesiepfad im romantischen Mühlbachtal besuchen, mit dem "Fußball im Kopf". Die Auswahl der Texte wird ergänzt und illustriert durch die "Fußball-Zwerge" von Werner Towara, dessen humorvolle Zeichnungen vielen Menschen aus Büchern und Westfalenpost bekannt sind.
Michael Dericks

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38. Herbst 2014: "Abends, wenn die Ufer blauen"
Der Streifzug durch Lyrik vom Barock bis in die Moderne steht unter dem Motto "Abends, wenn die Ufer blauen": wie der Abend den Tag mit vielfältigen Facetten ausklingen lässt, so steht der Herbst am Übergang zum Ende des Jahres und sinnbildlich zum Ende des Lebens. Das Vorbereitungsteam um Förster Wolfram Blanke stellt diesmal weniger die bekannten, klassischen Herbstgedichte vor, sondern beleuchtet mit den ausgewählten Texten abendliche Stimmungen und den Übergang zwischen Sonnenuntergang und völliger Dunkelheit, die so genannte "Blaue Stunde".
Eröffnung des Herbst-Poesiepfades 2014: Freitag, 19. September 2014 um 16 Uhr.
Reiner Ahlborn

Ab 19.09.2014 können Sie unterwegs unter anderem lesen:
Ball - Der blaue Abend
Hensel - Herbst-Stimmung
Busch - Man wünscht sich herzlich eine gute Nacht
Brentano - Sprich aus der Ferne


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37. Sommer 2014: "Wenn der Sommer sich verkündet …"
Unter diesem Motto steht der Poesiepfad im diesjährigen Sommer (Eröffnung am 20. Juni 2014 um 17.00 Uhr). Für Goethe, von dem das Motto des Sommerpoesiepfades stammt, gehört zum Sommer untrennbar die aufblühende Rose, die für Gewähren und Versprechen steht, und damit für die Liebe. Ein jeder von uns verbindet mit dem Sommer neben persönlichen Erlebnissen auch ganz besondere sinnliche Wahrnehmungen, zum Beispiel den Geruch von warmem, sonnenbeschienenem Holz oder den Duft reifer Himbeeren. Das idyllische Mühlbachtal in Rumbeck bietet dem Besucher eine Vielzahl solcher Eindrücke an, die im Sommer auf dem Poesiepfad mit den Erfahrungen und Assoziationen ausgewählter Dichter und Dichterinnen verwoben werden können. Finden Sie Ihren Sommer! Sie sind uns herzlich willkommen!
Reiner Ahlborn

Ab 20.06.2014 konnten Sie unterwegs unter anderem lesen:
Petzold - Sommerliche Nachmittagsstunde
Hesse - Gewitterregen in der Sommernacht
Shakespeare - Liebeserklärung
Alberti - Ein schöner Sommerabend
Busch - Sinnsprüche


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36. Frühling 2014: "Veilchen bring ich Dir"
"Veilchen bring ich dir" - mit diesem Goethe-Zitat will der Poesiepfad im Rumbecker Mühlbachtal seine Besucher im Frühjahr dieses Jahres begrüßen. Nicht nur die Schönheit der wiedererwachenden Natur mit ihren Frühlingsblumen, allen voran den Veilchen, sondern auch Satirisches und Nachdenkliches laden zum Verweilen und Lesen von 20 Gedichten ein. Der literarische Bogen reicht von Goethe über Heine bis Storm und Trakl.
Die Romantiker liebten das Bild des kleinen, unscheinbaren Veilchens. Auch jüngere Autoren bedienten sich der Frühlingsblumen, oft jedoch in satirischer Absicht.
Jutta Weiser, Johannes Kiczka

Hier können Sie unterwegs unter anderem lesen:
Löhn-Siegel - Der Veilchenpflücker
Morgenstern - Die Primeln blühn und grüßen
Hebbel - Auf Flügeln des Gesanges
Dehmel - Narzissen
Goethe - Das Veilchen


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35. Winter 2013 - 2014: "Und wieder sehen wir betroffen, den Vorhang zu und alle Fragen offen."
"Die 35. Poesiepfad-Textedition orientiert sich an der Person des am 18. September verstorbenen Marcel Reich-Ranicki. Dabei stehen Gedichte im Mittelpunkt, die er in der "Frankfurter Anthologie" herausgegeben hat oder Gedichte von Autoren, die ihm sympathisch waren. Es entsteht so auch ein Panorama der Literatur, gezeichnet von dem, der für die Literatur und durch die Literatur gelebt hat", schreibt der kürzlich verstorbene Mitinitiator des Poesiepfades, Dr. Markus Meik, der in seinen letzten Lebenstagen aus den über 2000 Gedichten der seit 1974 erscheinenden Anthologie noch einige herausgesucht hat. Viele kennen Reich-Ranicki aus dem "Literarischen Quartett", das er stets mit einem abgewandelten Zitat aus Brechts "Der gute Mensch von Sezuan" beendete, dem Motto des Winter-Poesie-Pfades. Für Reich-Ranicki galt es, Menschen für gute Literatur und insbesondere Lyrik zu begeistern.
Das Anliegen der "Väter" des Poesiepfades war das gleiche. So will dieser Poesie-Pfad nicht nur des Literaturpapstes, sondern auch verdienter Vorstandsmitglieder der Literarischen Gesellschaft Arnsberg gedenken, indem die Lieblingsgedichte der in diesem Jahr verstorbenen Diethard Rekate, Hubert Hölscher und Dr. Markus Meik einen vorübergehenden Platz im Rumbecker Mühlbachtal finden.
Reiner Ahlborn

In diesem Zusammenhang konnten Sie folgendes lesen:
„Danach“ von Kurt Tucholsky
„Alles geben die Götter“ von Johann Wolfgang von Goethe
„An die Parzen“ von Friedrich Hölderlin
„Frist“ von Günter Kunert
"Ein Jüngling liebt ein Mädchen“ von Heinrich Heine
Ausdauernd - Diethard Rekate
Das Karussell - Rilke
Hälfte des Lebens - Hölderlin




Marcel Reich-Ranicki liest "Ein Jüngling liebt ein Mädchen"
(Wunschgedicht für Diethard Rekate)
(Lieblingsgedicht von Hubert Hölscher)
(Lieblingsgedicht von Dr. Markus Meik)

Weitere Rezensionen von Marcel Reich-Ranicki können Sie nachlesen auf der "Sonderseite Frankfurter Anthologie".
Literaturkritiker Marcel Reich Ranicki über sich (NDR-Talkshow) auf Youtube
Roger Willemsen über M. Reich-Ranicki auf Youtube

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34. Herbst 2013: "Wer nicht liebt Wein, Weib und Gesang, der bleibt ein Thor sein Leben lang."
Dieses Wissen Martin Luthers gibt auch das Motto für den Herbst-Poesiepfad 2013 vor. Allerdings drehen sich die Texte um die Weinkultur. Der Genuß des Weins und seine Auswirkungen werden aus der Sicht verschiedener Jahrhunderte beleuchtet, mal ernst, mal heiter. Natürlich enthält das Motiv des Weines immer auch Aspekte des Rausches, oft auch in Verbindung mit Göttlichem und Überirdischem. Verbindungen zu Liebe und Leid stellen sich ebenfalls ein. Vieles davon läßt Gedicht zum Wein gleichsam als Spiegelbild des Herbstes erscheinen, dessen Mentalitäten sie wiedergeben. Ein weiterer Motivkreis sind die großen und kleinen Augenblicke, in denen der Weingenuß beschrieben wird.
Dr. Markus Meik

Unter anderem konnten Sie unterwegs lesen:
Baudelaire - Die Seele des Weins
Busch - Wankelmut
Eichendorff - Der Winzer
Novalis - Zur Weinlese
Storm - Oktoberlied
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33. Sommer 2013: "Geh´ aus mein Herz und suche Freud´ in dieser schönen Sommerzeit""
Endlich ist der Sommer auch bei uns im Sauerland angekommen - pünktlich zu Beginn der kalendarischen Jahreszeit und zur Eröffnung des Sommerpoesiepfades 2013. Hier kommen diesmal die verschiedenen Facetten des Sommers zur Sprache. Dabei muss es nicht so sein wie bei der Eröffnungsveranstaltung vor acht Jahren, als Sommerhitze, Blitz, Donner und Regengüsse jedem, der dabei gewesen ist, sich unauslöschlich eingeprägt haben.
Die Sommergedichte erstrecken sich über eine Zeitraum von 500 Jahren, von Joachim Klaj bis Heinz Erhard. Werke berühmter Dichter finden sich hier ebenso wie Texte eher weniger bekannter Autoren.
Der auch diesmal wieder spannende Dialog zwischen Literatur und Landschaft, bei dem im Kopf eines jeden Einzelnen eine neue Wirklichkeit entsteht, findet in einer organisatorisch neuen Form statt: der Arnsberger Heimatbund kooperiert mit dem Lehr- und Versuchsforstamt Arnsberger Wald.
Dr. Markus Meik

Ab 21.06.2013 konnten Sie unterwegs unter anderem lesen:
Fontane - An einem Sommermorgen
von Liliencron - Sommer
von Eichendorff - Eldorado
Erhardt - Das Gewitter
Boldt - Nordwind im Sommer
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32. Frühjahr 2013: "Veronika, der Lenz ist da!""
Dieses Motto der Comedian Hormonists drückt Zuversicht aus, dass der Frühling zumindest im Rumbecker Mühlbachtal sein blaues Band flattern lässt. Die Gedichtauswahl versammelt bekannte und unbekannte Autoren aus acht Jahrhunderten. Das Thema "Veronika, der Lenz ist da" impliziert all die Hoffnungen und Wünsche, die wir nach dem langen und trüben Winter empfinden. Viele Dichter haben sich in vergangenen Jahren und Jahrhunderten die gleichen Gedanken gemacht, die wir uns heute machen. Und sie haben diese Gedanken in Verse gefasst. Einige von diesen Versen haben wir für Sie ausgewählt. Wir können Ihnen jetzt schon verraten: die Verse tun uns gut!
Am Tage der Eröffnung der Frühlungsgedichte 2013 geht zudem die Verantwortung für die Gestaltung des Poesiepfades auf den Arnsberger Heimatbund und die Kooperation Waldkultur Arnsberger Wald über, damit der Bestand dieser kulturellen Institution auch in Zukunft gesichert ist.
Dr. Markus Meik, Wolfram Blanke

Ab 22.03.2013 konnten Sie unterwegs unter anderem lesen:
Hoffmann von Fallersleben - Sehnsucht nach dem Frühling
von Hagedorn - Die Empfindung des Frühlings
Ringelnatz - Frühling
Brentano - Frühling
Eichendorff - Entschluss
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31. Winterbeginn 2012: "Winterfreuden / Winterleiden""
Mit dem Schnee ist das so eine Sache, den einen ist er den ganzen Winter über ein Gräuel, während die anderen ihn im November schon sehnlichst herbei wünschen.
Die einen- z.B. Autofahrer oder deutsche Hausmeister- reagieren bereits auf geringe Mengen mit Panik und Räumwut, während es für andere -Ski- oder Schlittenfahrer- gar nicht genug davon geben kann. Zur Gruppe der Schneefreunde gehören, neben den Kindern, auch sehr viele Schriftsteller.
Unschuld und Freude, Frieden und Stille, Neuanfang und Erlösung, aber auch Kälte und Verhüllen, Tod und Erstarren- das sind nur einige der Assoziationen, die das Poetenblut in Wallung bringen. Überhaupt kann man das Weiß des Schnees als Sinnbild für die Tätigkeit des Schreibens, das leere weiße Blatt, auf das der Dichter seine Spuren setzt, sehen. In unserer nicht repräsentativen Auswahl gestalten Autoren wie Rilke und Eichendorff pathetische und transzendentale Züge in ihren Gedichten und messen so dem Schnee auch symbolische Bedeutung zu. Die neuere Lyrik zeigt einen Hang zur Profanität, oft auch zur Komik. Auch wenn der von mir sehr geschätzte Goethe "den Schnee für eine erlogene Reinlichkeit hält", steht unstrittig fest: Jede Schneeflocke ist ein Unikat, ebenso wie jedes Gedicht über den Schnee, einzigartig und unverwechselbar. Ob nun in Wirklichkeit oder nur auf dem Papier.
Dr. Markus Meik (Vorsitzender der LGA)


Unter anderem konnten Sie unterwegs lesen:
Morgenstern - Wenn es Winter wird
Fontane - Der erste Schnee
Eichrodt - Winterfreuden
Rueckert - Gestern hat's geschneiet

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30. Herbst 2012: "Nacht, Mond und Sterne"
Die gemeinsamen Lesungen bzw. Intonationen von Liedtexten fanden diesmal im Dunkeln unter Zuhilfenahme von Laternen und Taschenlampen statt.
"Die Nacht, in der das Dunkel wohnt, hat auch die Sterne und den Mond." Dieses Zitat von Mascha Kaléko ist als Motto für den Herbstpoesiepfad 2012 ausgewählt worden, weil "die Menschen offensichtlich von altersher mit der Nacht und deren Himmelszeichen Trost und Rückzug aus der Alltagsanspannung verbinden", erläutert Dr. Markus Meik, der Vorsitzende der Literarischen Gesellschaft Arnsberg. "Dies lässt sich in Texten des Barock ebenso nachweisen wie in modernen Gedichten."
Die Wahrnehmung von Nacht, Mond und Sternen und ihre Bedeutung für die Menschen haben sich von Martin Opitz bis zu Peter Huchel radikal gewandelt. Nur eines ist gleich geblieben: Nacht muss es sein, wenn Mond und Sterne strahlen.
Lassen Sie sich auch bei diesem 30. Dialog zwischen Literatur und Landschaft überraschen. Garantiert werden Sie auch diesmal weiser aus dem Wald herauskommen, als Sie hineingehen.
Dr. Markus Meik (Vorsitzender der LGA)

Kostproben:
Rilke - Menschen bei Nacht
Mörike - Um Mitternacht
Eichendorff - Die Nachtblume
Sturm - Gruß an die Nacht
Stadler - Dämmerung in der Stadt
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29. Sommer 2012: "Ins Blaue hinein"
"Ins Blaue hinein…"- dieses Motto des Sommer-Poesiepfades ist von einer Leichtigkeit geprägt, einer Beschwingtheit, die alle Erdenschwere zu überwinden scheint. Hier wird kein vernunftgeleitetes Alltagsprogramm abgearbeitet, sondern hier soll die Seele baumeln dürfen. Diese Einstellung scheint den Menschen bereits seit Urzeiten inne zu wohnen, das zeigen die unterschiedlichen Jahrhunderte, aus denen unsere Texte stammen. Das weite Meer sehen wir blau, den offenen Himmel, die Gegenstände der Ferne, vielleicht auch das Paradies. Ungewöhnliche Blaubilder durch ziehen spätestens seit dem 19. Jahrhundert literarische Texte und Gedichte.
"Alles ist blau in meinem Buch", so formuliert der Romantiker Novalis zum Beispiel das Kompositionsprinzip für seinen Roman "Heinrich von Ofterdingen". Die sprichwörtliche Suche nach der blauen Blume dient auch in der heutigen Zeit noch als Metapher für unerfüllte Sehnsucht, die dem Leben Sinn verleihen kann. Bei der Dichterin Else Lasker Schüler liest sich das so: "Was wissen die Armen, denen nie ein Blau aufging am Ziel ihres Herzens oder am Weg ihres Traums in der Nacht. Oder die Enthimmelten, die Frühblauberaubten." Die Faszination der Farbe Blau scheint auch in der heutigen Zeit ungebrochen und hat eine erstaunliche Fülle von Kunstwerken hervorgebracht, die den Farb- und Stimmungswert Blau in geradezu beschwörender Weise auszudrücken versuchen.
Dr. Markus Meik (Vorsitzender der LGA)
Eine Auswahl der damaligen Texte:
Holz - In den Grunewald
Loerke - Blauer Abend in Berlin
Mombert - Mittagsstunde
Eichendorff - Aus Jugendandacht
Trakl - Verklärung
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28. Frühjahr 2012: Stimmenimitationen: „Der Dichter, der Dichter, der kriegt eins auf die Lichter“
Dieser Zweizeiler von Robert Gernhardt klingt eindeutig und klar, etwas martialisch vielleicht, der Leser jedenfalls schmunzelt– aber ganz so einfach ist es mit dem in diesen Versen transportierten Dichterbild dann doch nicht, soviel sei jetzt schon verraten.
Welche literarischen Bezüge ein Autor herstellt oder in welche literarischen Bezüge er sich stellt, sagt viel über ihn und sein künstlerisches Selbstverständnis aus. Sieht er sich als „Schriftsteller“ bzw. „Verseschmied“, oder reklamiert er die Aura des Dichters und Poeten für sich? Bedeutet ihm die politische Botschaft mehr oder der ästhetische Mehrwert?
Und bezieht er sich auf sein literarisches Vorbild in einer Art von Parodie, die durchaus wohlwollend gemeint sein kann oder stellt die Art der Umformung eindeutig klar, dass es sich hier um Ablehnung nicht nur ästhetischer Positionen handelt?
Lassen Sie sich auch bei diesem 28ten Dialog zwischen Literatur und Landschaft überraschen. Garantiert werden Sie auch diesmal weiser aus dem Wald herauskommen, als Sie hineingehen.
Dr. Markus Meik (Vorsitzender der LGA)

kleine Textauswahl:

Enzensberger-Gernhardt-Ehre sei der Sellerie
Nietzsche-Brecht-Bachmann-Kurzfassungen
Jandl-Gernhardt-Otto Mops
Kaestner-Gernhardt-Besuch auf dem Lande

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27. Winter 2011: "Vom Schaukeln der Dinge"
Das verbindende Symbol unserer Textauswahl ist Goethes "Stein des Guten Glücks" Der "Stein des Guten Glücks" oder "Altar der Agathe Tyche" - so heißt das Denkmal mit den einfachen Formen (eine Kugel, die auf einem mächtigen Quader sitzt), das Johann Wolfgang von Goethe im Jahr 1777 in den Ilmwiesen zu Weimar als Geburtstagsgeschenk für Charlotte von Stein setzen ließ. Eine "Seelenfreundin", die auf sein schwankendes, unruhiges Temperament einen besänftigenden, mäßigenden Einfluß ausübte. Die ihn (der sich fühlte "wie ein Ball, den eine Stunde der anderen zuwirft") zur Ruhe und Klarheit anhielt.
Es sollte ihn täglich an das erinnern, was ihm Charlotte von Stein vermittelt hatte: "Dieser schöne Begriff von Macht und Schranken, von Willkür / Und Gesetz, von Freiheit und Maß, von beweglicher Ordnung, Vorzug und Mangel erfreue dich hoch". Das Denkmal wird ihm zum Stabilistator.
Seine Bedeutung erklärt sich durch die Widmung an "Agathe Tyche", die Göttin des Zufalls (in der Antike häufig Beschützerin des Glücks einer Stadt). Die Formensprache geht auf Sinnbilder zurück: Der solide, steinerne Block verkörpert Stabilität und Beständigkeit. Die Kugel dagegen symbolisiert den Bereich des launischen Glücks, der Labilität, der ruhelosen Bewegung. In der Kombination dieser beiden Elemente heben sie sich nicht gegenseitig auf, sondern sie verstärken einander und erzeugen so eine neue - doppelsinnige - inhaltliche Aussage. Die einander widerstrebenden Kräfte streben jetzt nach Ausgleich. (Quelle: Dr. phil. Karen Michels, Hamburg)
Hier finden Sie eine kleine Auswahl der Texte:

Goethe - Dauer im Wechsel
Rittershaus - Wechsel
Tucholsky - Luftveränderung
Busch - Erneuerung
Rosegger - Wünsche zum neuen Jahr

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26. Herbstbeginn 2011: "Denkwürdiges zum Verhältnis von Mensch und Wald".
Die UNESCO hat das Jahr 2011 zum internationalen Jahr der Wälder ausgerufen. Diese Tatsache unterstreicht, dass der Wald weltweit von elementarer Bedeutung für die Menschen ist, ohne dass uns das ständig bewusst wäre. In Deutschland machen viele Aktionen darauf aufmerksam, unter anderem die Aktion Wald2011, die Aktion Mensch Wald und nun auch der Poesiepfad in Arnsberg-Rumbeck (ein Gemeinschaftsprojekt von Lehr- und Versuchsforstamt Arnsberger Wald zusammen mit der Literarischen Gesellschaft Arnsberg). In der Gegenüberstellung von Thesen und Werken altbekannter und zeitgenössischer Denker aus 900 Jahren finden sich interessante und zeitlose Parallelen, über die wir Menschen in der heutigen Zeit besonders nachdenken müssen: schließlich bildet der Wald eine in verschiedener Weise bedeutsame Grundlage für unser Leben. Und diese Lebensgrundlage "Wald" wird in gleicher Weise noch für unsere Enkel Bedeutung haben. Hier finden Sie eine kleine Auswahl der Texte:

Weinzierl - von Clairvaux
Salisch - Rilke
Stern - Gayer
Kraus - Meyer
Leibundgut - Heuss

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25. Sommer 2011: "Barock-Gedichte"
Mit dieser Thematik aus dem 17. Jahrhundert wollen wir die Eröffnung der Kulturhistorischen Route im Kurfürstlichen Thiergarten Arnsberg" literarisch begleiten. Die fachkundigen Erläuterungen von Dr. Meik und die engagierte Teilnahme und die aktive (lesende) Teilnahme der zahlreichen Zuhörer haben die gemeinsame Begehung des Weges abwechslungsreich und spannend gemacht.
Hier finden Sie eine kleine Auswahl der damaligen Texte:

Hofmann von Hofmannswaldau - Auf eine übersendete nelcke
Fleming - Wie er wolle geküsset seyn
von Greiffenberg - Gegen Amor
Kongehl - Zuruf eines nassen Bruders

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24. Frühling 2011: "Düfte"
Sie fanden dort Texte zum Thema "Düfte". Durch die fachkundigen Erläuterungen von Dr. Meik und die engagierte Teilnahme der Zuhörer war die gemeinsame Begehung des Weges wieder ein voller Erfolg.
Nachstehend finden Sie eine kleine Auswahl der damals aktuellen Texte:

Jean Paul - Poesie ist wie ein Duft
Morgenstern - Der Duft der Dinge
Heine - Rückschau
Seidel - Frühling

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23. Winter 2010: "Schnee"
"Wir haben diesmal Gedichte zum Thema "Schnee" ausgesucht. Das Weiß des Schnees kann ja durchaus auch als Symbol für die Tätigkeit des Schreibens gesehen werden, als das weiße, leere Blatt, auf dem der Dichter seine Spuren hinterlässt. Unschuld und Freude, Frieden und Stille, Neuanfang und Erlösung - aber auch Kälte und Verhüllen, Tod und Erstarren, das sind nur einige der Assoziationen, die sich beim Wort "Schnee" einstellen.
Nun ist das mit dem Schnee ja bekanntlich so eine Sache. Vor allem im Alltag ist des einen Freud oft des anderen Leid. Die Schriftsteller gehören dabei mehrheitlich eher zur Gruppe der Schneefreunde. Texte von F.W. Bernstein, Klabund, Joseph von Eichendorff, Ilse Aichinger, Theodor Kramer, Albert von Schirnding u.a. zeigen, wie sehr die Autoren auf unterschiedliche Weise von den einzigartigen Kristallen fasziniert gewesen sind. Und so wie jede Schneeflocke ein Unikat ist, so stellt auch jedes Gedicht etwas Einzigartiges dar: Es wirft einen eigenen, unverwechselbaren Blick auf das, was da vom Himmel fällt…"
Dr. Markus Meik
Durch die fachkundigen Erläuterungen und die engagierte Teilnahme der Zuhörer war die gemeinsame Begehung des Weges wieder ein voller Erfolg.
Untenstehend finden Sie eine kleine Auswahl der Winter-Texte 2010:

Klabund - Winterlandschaft
Keller - Im Schnee
Dehmel - Schneeflocken
Rilke - Advent

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22. Herbst 2010: "Stimmen und Stimmungen"
Sie fanden dort Texte zum Thema "Stimmen und Stimmungen". Durch die fachkundigen Erläuterungen von Dr. Meik war die gemeinsame Begehung des Weges wieder eine interessante Veranstaltung.
Untenstehend finden Sie eine kleine Auswahl der damals aktuellen Texte:

Eichendorff - Herbstklage
Heym - Herbststurm
Von Gilm zu Rosenegg - Allerseelen
Schiller - Punschlied

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21. Sommer 2010: "Kummer, sei lahm! Sorge, sei blind! Es lebe das Geburtstagskind!"
Der Arnsberger Poesiepfad, dieser Dialog zwischen Landschaft und Literatur, wird im Sommer 2010 fünf Jahre alt. Aus diesem Grund soll die Eröffnung des Sommer-Poesiepfades zu einer Geburtstagsfeier der etwas anderen Art werden.
Naturpoesie und Poesie der Natur: das bedeutet auch ein Stück Lebensqualität in einer Zeit, in der unsere Lebensverhältnisse dramatischer Beschleunigung und permanentem Wechsel unterliegen. Der Poesiepfad will den öffentlichen Raum mitgestalten und prägen. Poesie weitet den Blick und eröffnet neue Horizonte. Diese besondere Raumgestaltung, dieses Schaffen von auch emotionalen Ruhezonen ist aber immer abhängig vom Engagement Einzelner, die uneigennützig dafür sorgen, dass dieses Wechselspiel von Natur und Poesie stattfinden kann. Wir wollen deshalb diesmal all die Menschen und Institutionen zu Wort kommen lassen, die - auf unterschiedliche Weise - das Poetische in unserer Stadt ermöglichen. Gleichzeitig wollen wir so auch einfach "Danke" für die Unterstützung sagen, die wir bei der Gestaltung des Poesiepfades in vielfältiger Form erfahren durften.
Dr. Markus Meik (Vorsitzender der LGA)
Bilder von der Begehung des Weges und anschließender Geburtstags-Feier
Hier finden Sie eine kleine Auswahl der damaligen Texte:

Hirnstein - Der Sauerländer
Jandl - Lichtung
Kronenberg - Schöne Sommerzeit
Amichai - Einst lief ich davon
Kunze - Die Liebe

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20. Frühjahr 2010: "Schöpfung bewahren".
Passend zum erwachenden Leben in der Natur fanden Sie dort seit dem 18.03.2010 Texte zum Thema, unter anderem diese:

Heine - Schöpfungslieder V
Psalm 105 - Herr, wie sind Deine Werke...
Klabund - Als Gott der Herr auf Erden ging
Fontane - Guter Rat
Seattle - Die Erde ist unsere Mutter

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19. Winter 2009: "Best of 2005 - 2008"
Da gerade Anfang Dezember das Buch zum Poesie-Pfad herausgegeben wurde, hat die LGA dies zum Anlass genommen, nochmals eine Auslese der dort publizierten Texte auszuhängen.
Seit dem 18.12.2009 fanden Sie dort in wundervoller winterlicher Umgebung Texte zum Thema "Best of 2005 - 2008", unter anderem diese:

Vosswinkel / Hermes - Niewelmuargen
Kästner - Die Wälder schweigen
Goethe - Gefunden
Thoma - Frühlingsahnen

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18. Herbst 2009: "Nacht, Mond und Sterne"
Seit dem 25.09.2009 fanden Sie dort in wundervoller Umgebung unter anderem diese Texte:

Dauthendey - Die Mondsichel
Morgenstern - Der Mond
Kulmann - An den Mond
Eichendorff - Mondnacht

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17. Sommer 2009: "Tiere"
Unter anderem konnten Sie lesen:

Lessing - Die Biene
Goethe - Die Frösche
Busch - Die Meise
Rilke - Der Panther
Campe - Die Eule und der Esel

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16. Frühling 2009: "Die Liebe".
Hier finden Sie einige Texte, die im Frühling 2009 auf dem Poesie-Pfad zu finden waren:

Der Poesie-Pfad im Frühling 2009
Heine - Hast Du die Lippen mir wundgeküsst
Klabund - Die Luft ist voll von Deinem Duft
Morgenstern - Es ist Nacht
Scheerbart - Noch ein Mal !

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15. Winter 2008: "Lyrik von Frauen"
Auf dem Poesiepfad konnten Sie unter anderen Texten diese lesen:

Droste-Hülshoff - ein milder Wintertag
Matthiesen - Winter
Otto-Peters - Blumengeister
Strittmatter - Vor einem Winter

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14. Herbst 2008: "Naturgewalten"
Unter anderem konnten Sie lesen:

Morgenstern - An Mutter Erde
Trakl - Der Gewitterabend
Weisse - Der Sturm
Dürr - wir müssen die Natur nicht als unseren Feind betrachten

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13. Sommer 2008: "Bäume"
Unter anderem konnten Sie lesen:

Tatanga Mani - Weisst du, was die Bäume reden
Meyer - Jetzt rede du
Novalis - Die Erlen
Hofmannsthal - Blühende Bäume

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12. Frühjahr 2008: "Frühling"
Unter anderem konnten Sie lesen:

Dauthendey - Mein Zimmer duftet
Dehmel - Der Frühlingskasper
Eichendorff - Im hohen Gras der Knabe schlief
Seidel - Frühlingsbote

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11. Winter 2007: "Winter"
Unter anderem konnten Sie lesen:

Weber - Es wächst viel Brot
Keller - Erster Schnee
Heine - Winter
Rist - Auff die nunmehr angekommene kalte Winterzeit

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10. Herbst 2007: "Kleine Leute - Große Gedichte"
Lyrikprojekt für junge Dichter von 8 bis 12 Jahren.
An einem Erlebniswochenende entstanden weit über vierzig Gedichte von einundzwanzig Literatur begeisterten Kindern und Jugendlichen aus sieben Grund-, Haupt-, Relaschulen und Gymnasien. Eine Auswahl war hier auf dem Poesiepfad veröffentlicht.
Leitung: Diethard Rekate, Markus Pille Schowe, Wolfgang Wagner, Wolfram Blanke
Unter anderem konnten Sie lesen:

Bert + Spinnennetz - Luisa Horst
Elfenfest - Theresa Kramer
Trauerweide - Alina Hamm
Katze - Stefanie Simon
Katze + Der Herbst - Ihme

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09. Sommer 2007: "Sommer"
Unter anderem konnten Sie lesen:

Busch - Im Sommer
Fontane - Mittag
Geibel - Sommer im Süden
Hebbel - Sommerbild

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08. Frühling 2007: "Der Frühling ist eine echte Auferstehung"
Unter anderem konnten Sie lesen:

Thoma - Fruehlingsahnen
Holz - Erste Lerche
Groth - Regenlied
Eichendorff - Fruehlingsnacht

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07. Winter 2006: "Workshop - Ergebnisse"
Unter anderem konnten Sie lesen:

Ahlborn - Haikus
Donse - Weißes Land
Reuß-Richter - Winterwald
Rekate - Trennung

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06. Herbst 2006: "Wunsch-Gedichte aus der Bevölkerung"
Unter anderem konnten Sie lesen:

Geibel - Herbstlich sonnige Tage
Storm - Oktoberlied
Hebbel - Herbstbild
Tucholski - Herbst

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05. Sommer 2006: Es ist wieder Sommer
Unter anderem konnten Sie lesen:

Tucholsky - Dreißig Grad
Wagner - Auf der Lichtung
Storm - Sommermittag
Dauthendey - Johannisfeuer

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04. Frühjahr 2006: Licht und Schatten
Unter anderem konnten Sie lesen:

Löhn-Siegel - Der Veilchenpflücker
Klaj - Vorzug des Frühlings
Heine - Im wunderschönen Monat Mai
Gaudenz von Salis-Seewis - Märzlied

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03. Winter 2005: Frieden findet man nur in den Wäldern
Unter anderem konnten Sie lesen:
Claudius - Ein Lied hinterm Ofen zu singen
Lenau - Winternacht
Keller - Winternacht
Kempner - Wintergemälde
Stadler - Gang im Schnee

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02. Herbst 2005:
Unter anderem konnten Sie lesen:
Hermes - Nebelmorgen
Hölderlin - Die Eichbäume
Rilke - Herbsttag
Seattle - Was gibt es schon im Leben
Seidel - November
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01. Sommer 2005:
In der Erstausgabe konnten Sie lesen:
Goethe - Mailied
Keller - Arm in Arm
Löns - Lauter kleine goldene Sonnen
Eichendorff - Sehnsucht
Roth - Mahnung
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